Ich hatte noch einige Urlaubstage für den Herbst reserviert. Während dieser Zeit wollte ich den Barschtümpeln meiner Heimatregion einen Besuch abstatten und sehen wie die „Gestreiften“ drauf sind.

Die Wetterlage im Oktober war eher mit der eines Sommers vergleichbar. Für die meisten Fische suboptimal, schien den Barschen so ein langer ausgedehnter, trockener und sonnenreicher Sommer bis in den Spätherbst hinein sehr zu gefallen.

Unterm Strich kann ich für mich bereits jetzt festhalten, 2018 war ein ausgesprochen gutes „Barschjahr“. Konstant übers Jahr verteilt gingen auch aufflällig viele große Exemplare ans Band.

Auf das von mir genutzte Tackle fürs „Barscheln“ bin ich bereits in vorigen Blogs genauer drauf eingegangen und zwischenzeitlich gabs auch kaum Veränderungenen. Die „üblichen verdächtigen Rigs und Köder“ fingen über die Saison konstant ihre Fische.

Beim Thema Veränderungen ist mir im Laufe der Zeit aufgefallen, das ich vom Uferangeln und zu Fuß Strecke machen mittlerweile komplett weg bin. Das Angeln vom Boot, Bellyboot oder auch Schlauchboot bringt auf längere Zeit gesehen konstant mehr und regelmäßiger Fisch. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Man kommt halt schneller und näher an anvisierte Fangplätze.

Erwähnenswert sei noch, das ich im Urlaub bei dieser Großwetterlage, an fast allen meiner Lieblingsbarschgewässern gleichmäßig gut gefangen habe. Heißt, überall wo ich aufschlug, rappelte es auch ordentlich an der Rute. Eine Konstante die man nicht unbedingt auf den Barsch bei normalen Wetterlagen projezieren kann. Mitunter ist die Beisslaune an zwei nur 500m entfernten Gewässern total unterschiedlich.

Unterm Strich ein kurzweiliger Herbsturlaub mit sehr vielen schönen Barschen und an dessem Ende gab es sogar noch eine Aussicht auf die jetzt hoffentlich kommende Zanderzeit.

geht angeln,

Eric <><

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